Die erste Lebensmittelpyramide wurde bereits vor gut 50 Jahren ins Leben gerufen und berief sich auf jahrhundertalte aber auch heute noch gültige Empfehlungen zu den Nährstoffrelationen, die da heißen:

50-55% Kohlenhydrate, 30% Fett und 15-20% Eiweiß.

Die Realität weicht übrigens stark davon ab:

etwa 40% Kohlenhydrate, 45% Fett und 15% Eiweiß.

So lautet der aktuelle Bundesdurchschnitt. Vor allem aufgrund der hohen Fettzufuhr beläuft sich die Gesamtenergieaufnahme auf mehr als das Doppelte im Vergleich zu der in den Nachkriegszeiten. Folglich ist die Ernährungssituation – gepaart mit Bewegungsarmut – geprägt durch Übergewicht und Folgeerkrankungen.

Aber zurück zur Pyramide! Diese wurde entwickelt, um den Konsumenten die Umsetzung der Nährstoffempfehlungen zu erleichtern. Mit ihrer Hilfe kann auf die abstrakte verbraucherunfreundliche Nährstoffebene zugunsten der in visualisierter Form leicht verständlichen Lebensmittelebene verzichtet werden. Parallel zur Pyramide gibt es den Ernährungskreis, der ebenso das Ziel verfolgt, die Verzehrsempfehlungen mittels grafischer Darstellung zu vermitteln.

In beiden Modellen werden Lebensmittel mit ähnlichen Nährstoffzusammensetzungen zusammengefasst, wodurch sich folgende Gruppen ergeben:

Lebensmittelpyramide
Sparsam

8. Süßes und fette Snacks
7. Koch- und Streichfette

 

Mäßig

6. Fisch, Fleisch, Wurst, Eier
5. Milch und Milchprodukte

Reichlich

4. Gemüse
3. Obst
2. Getreide, Getreideprodukte und Kartoffeln
1. Wasser

Folgende Orientierung ist zu empfehlen:

  • Lebensmittel und Getränke zum sattessen und Durstlöschen
  • Tierische Produkte zum maßvollen Genuss
  • Fette sowie fettreiche und/oder süße Lebensmittel zum Genießen und Verfeinern

Was leistet die Lebensmittelpyramide noch?

Die Pyramide berücksichtigt nicht nur die Zufuhr der energieliefernden Nährstoffe (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett) im eingangs erwähnten Verhältnis, sondern darüberhinaus auch die ausreichende und so wichtige Zufuhr der Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.

Eine Ernährung nach der Pyramide verschafft Ihnen somit die besten Voraussetzungen für einen optimalen Ernährungszustand und eine langfristige Gesundheits- und Leistungserhaltung.

Die gute Nachricht: Sie müssen dabei auf nichts verzichten. Denn die bunte Vielfalt der Lebensmittel signalisiert, dass die Ernährung so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten ist. Es gibt keine Verbote. Lediglich die mittel- bis langfristig zugeführten Mengen entscheiden über eine gesunde oder ungesunde Ernährungsform.

 

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Kommentare

2 Kommentare zu “Unsere Lebensmittelpyramide”
  1. Kilian Kleber sagt:

    Das ist gut zu wissen wie man sich ernähert,und man kann auch etwas lernen.XD loooooooooool!!!!!!!!!!!!!!XD XD

  2. Hallo :-)
    ich bin absolut begeistert von der schönen Web-Side und dem tollen Sportprogramm!! Endlich kann man Trainingseinheiten zuhause genießen, ohne dass man in der Stadt stundenlang einen Parkplatz suchen muss um in das Fitnessstudio zu kommen!
    Zudem ist es für Menschen mit einer 50-Stunden-Arbeitswoche sehr angenehm, wenn man trainieren kann wann man möchte.

    Grosses Lob an diese Seite!!
    Viel Erfolg!!

    Veronika Blankenburg

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