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Bereit für die nächste Stufe – Die Anleitung für Fitness-Fortgeschrittene
20. Mai 2010 von Andreas Hadel Kommentar abgeben
Wenn Sie drei Monate und länger mit Fitkurs.de trainieren, haben Sie bereits etwas Großartiges erreicht. Sie haben das regelmäßige Training zu einem Teil Ihres Alltags gemacht und damit den Grundpfeiler des Fitness-Lebensstils sicher und fest errichtet. Nun kann Sie nichts mehr so schnell vom Fitness-Pfad abbringen.
Als fortgeschrittener Fitness-Enthusiast haben Sie genügend Trainingserfahrung gesammelt, um vorgegebene Pläne Ihren eigenen Bedürfnissen anzupassen. Bei der Umstellung der Ernährung will es aber noch nicht so recht klappen? – Die folgenden Tipps helfen Ihnen weiter:
Wie groß der Einfluss einer gesunden Ernährungsweise ist, belegte erst kürzlich eine Studie. Den Ergebnissen nach zu urteilen, können wir durch Nahrung unsere Lebenserwartung um ganze vierzehn Jahre erhöhen. Natürlich ist es nicht immer leicht, alle Verhaltensweisen, die zu einer gesunden Ernährung gehören, im Alltag umzusetzen. Die gute Nachricht ist jedoch, dass bereits kleine Änderungen einen gewaltigen Unterschied ausmachen können. Fast Jeder ist in der Lage, zumindest ein paar, der folgenden Ratschläge, in seinen Alltag zu integrieren und wird sich innerhalb kürzester Zeit deutlich energiegeladener und agiler fühlen.
An dieser Stelle verraten wir Ihnen nun die kleinen Tipps mit großer Wirkung:
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Vermeiden Sie Transfette! Transfette entstehen, wenn man Pflanzenöl industriell härtet und es dadurch länger haltbar und streichfähiger macht. Transfette sind in zahlreichen Lebensmitteln enthalten, in sehr vielen Fertiggerichten, in Keksen, in Nougatcremes, sie können auch in Pommes Frites und Chips vorkommen. Untersuchungen ergaben, dass Sie dadurch das Risiko von Herzerkrankungen um fünfzig Prozent verringern können.
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Menschen, die an Hypertonie (Hochdruck) leiden, können laut einer neuen Studie ihre Blutdruckwerte normalisieren, indem sie jeden Tag eine kleine Portion dunkle Schokolade essen.
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Essen Sie mindestens jeden Tag einen Apfel oder andere Früchte. Auch wenn Sie deutlich mehr Gemüse und Obst zu sich nehmen sollten, stärkt bereits ein Snack auf pflanzlicher Basis Ihr Immunsystem spürbar.
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Erstellen Sie ihren Speiseplan so, dass er hauptsächlich auf sogenannten „Super Foods“ basiert. Das sind Lebensmittel, die besonders reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Eiweiß sind. Das sind zum Beispiel: Bohnen, Beeren, Haferflocken, Orangen, Kürbis, Lachs, Soja, Tee, Tomaten, Pute, Walnüsse und Joghurt.
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Folgen Sie nicht blind der „wenig Fett“ – Empfehlung! Trotz, dass seit den 70er Jahren propagiert wird, sich möglichst fettarm zu ernähren und dementsprechend zahlreiche Produkte auf den Lebensmittelmarkt kamen, sind die Menschen westlicher Zivilisationen stetig beleibter geworden. Dies ist ein Indiz dafür, dass der komplette Verzicht auf Fett nicht wirksam ist. Eine ausgewogene Ernährung scheint langfristig erfolgreicher zu sein.
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Achten Sie auf Fette. Nicht jedes Gramm Fett ist schlecht. Transfette und ungesättigte Fettsäuren sollten gemieden werden. Ungesättigte Fette und Omega-3 hingegen sind für viele Körperfunktionen wichtig und helfen unserem Herzen, Gesund zu bleiben. Olivenöl und Fisch sowie Nüsse sollten für Sie die Fettlieferanten erster Wahl sein.
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Bevorzugen Sie unverarbeitete Lebensmittel, wie Eier oder frisches Fleisch und Gemüse. Sie sind nicht nur reicher an allen wichtigen Nährstoffen, sondern enthalten auch deutlich weniger Salz.
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Lebensmittel, die viel Cholesterin enthalten, sind weniger stark gesundheitsschädlich, als Transfette und gehärtete Öle. Mit diesem Bewusstsein, können Sie selbst entscheiden, welche Lebensmittel Sie, wie häufig verzehren. Essen Sie doch mal Austern anstelle von Pommes.
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Finden Sie ein gutes Multivitamin-Präparat, das Vitamin B und Selen enthält. Dieses entlässt Sie zwar nicht aus der Verantwortung, sich selbst einen gesunden Lebensstil zu ermöglichen, erleichtert Ihnen das Leben jedoch zu hohem Anteil.
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Kochen Sie selbst. Wer selbst am Herd steht, fertigt seine Mahlzeiten deutlich gesünder an, als es Fertigessen jemals sein könnten. Eine Studie kam zu dem Schluss, dass Hobbyköche das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, um solide 40 Prozent verringern.
Trotz, dass Menschen um die Wirkung unterschiedlicher Nahrungsmittel wissen, lassen sich Fehler nicht vermeiden. Fortgeschrittene Trainierende verlieren hin und wieder das Bewusstsein für die ausgewogenen Grundlagen und Öffnen damit Übergewicht und Gesundheitsproblemen die Tür. Prüfen Sie deshalb, ob Ihnen die folgenden Verhaltensweisen bekannt vorkommen:
Geringe mentale Vorbereitung
Ein großer Fehler ist es, sich psychisch nicht ausreichend auf die Herausforderung einzustellen. Eine gesunde Ernährung ist immer mit einer Lebensumstellung verbunden, die wesentliche Bereiche Ihres Alltags beeinflussen. Das Feierabend-Bier mit Freunden oder endloses Ausruhen auf der Couch sind vielleicht lieb-gewonnene Gewohnheiten, die Sie jedoch von Ihren Zielen entfremden. Machen Sie sich bewusst, dass vor Ihnen eine Zeit mit vielen Neuerungen und Umgewöhnung liegt, in der Sie vielleicht auch mal Opfer (wie das der Überwindung Bequemlichkeit) bringen müssen. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass Sie sich Ihren Träumen mit gewaltigen Schritten nähern. Es gibt viele mentale Techniken, um sich langfristig auf die Disziplin und geschmackliche Umgewöhnung einer gesunden Ernährung einstellen zu können.
Mahlzeiten weglassen
Ganze Mahlzeiten einfach auszulassen ist leider ein gängiger Fehler. Es erscheint zwar auf den ersten Blick plausibel, durch weniger Essen, auch weniger zuzunehmen bzw. mehr abnehmen zu können. Dieser Ansatz berücksichtigt jedoch nicht, dass der menschliche Stoffwechsel kein rigides System ist, sondern sich durchaus an das neue Essverhalten anpassen kann. Um nicht Hungern zu müssen, reguliert der Körper einfach seinen Energieverbrauch nach unten, wodurch es dann sogar schwieriger wird, Fett abzubauen. Außerdem führen längere Hungerphasen zu einem riesigem Appetit, der sich nicht selten in Heißhungerattacken offenbart. Verkleinern Sie also eher die Größe der Mahlzeit, als diese komplett ausfallen zu lassen.
Zu wenig Schlaf
In mehreren Studien belegten Wissenschaftler, dass Personen mit Schlafdefiziten häufig an Übergewicht leiden. Offenbar neigt ein übermüdeter Organismus dazu, vermehrt appetit-anregende Hormone auszuschütten, um die in Folge zugeführten Kalorien als energetischen Ausgleich für den fehlenden Schlaf zu verwenden. Wenn Sie dem Hunger widerstehen können, drohen Sie wertvolle Muskeln, anstelle von Körperfett, zu verbrennen. Forscher sprechen für 7 bis 9 Stunden Schlaf pro Nacht, um optimale Erfolge sicherstellen zu können.
Depressionen und Melancholie
Ein depressives Gemüt ist ein weiterer Übeltäter, der Sie dabei behindern kann, Ihr Traumgewicht zu erreichen. Wenn wir traurig oder demotiviert sind, schüttet unser Körper vermehrt das Hormon Kortisol aus, das uns dazu bewegt, zuckerhaltige und fette Nahrungsmittel zu uns zu nehmen. Dies ist ein gut-gemeinter Trick der Natur, da solche Speisen viele Neurotransmitter enthalten, die eine stimmungsaufhellende Wirkung haben. Versuchen Sie sich jedoch alternativ mit Musik, Fotos oder Fernsehen aufzumuntern, um nicht den Verlockungen von Schokolade und Co. zu unterliegen.
Essen mit Ablenkung
Es ist leider als negative kulturelle Entwicklung zu bewerten, dass sich Fernseher in unseren Küchen als probates Möbel etablierten. Wenn Sie beim Essen dem Fernsehprogramm folgen, verlieren Sie die Aufmerksamkeit auf die Nahrungsmittelaufnahme und damit den Überblick über das, was Sie alles essen und merken somit nicht rechtzeitig, dass Sie eigentlich schon satt sind.
Es ist ein wichtiger und notwendiger Schritt, die Hindernisse zu erkennen und zu umgehen, welche eine Diät untergraben können, um die gesteckten Ziele doch erreichen zu können. Dieses Wissen nützt Ihnen erst zu dem Zeitpunkt etwas, zu welchen Sie es umzusetzen wissen. Fassen Sie sich also ein Herz, und beobachten Sie sich selbstkritisch und schätzen Sie mit wachem Blick ein, ob Sie etwa ein wenig nachlässig werden und sich der ein oder andere Diätfehler einschleicht.



