Alkohol und Fitness – Ein ungleiches Paar?

2. September 2010 von Andreas Hadel   1 Kommentar

Fitness oder Alkohol?Kaum ein anderes Genussmittel steht so sehr im Zwielicht, wie Alkohol. Einerseits meint man im Volksmund, dass das tägliche Gläschen Branntwein Omas Geheimnis Omas für ihr langes Leben ist. Andererseits wird Alkohol als der Todfeind eines attraktiven und gesunden Körpers stigmatisiert. Die Wahrheit muss also irgendwo dazwischen liegen. Die folgenden Zeilen sollen Klarheit schaffen.

Alkohol ist ungesund!
Wissenschaftliche Untersuchen haben gezeigt, dass moderater Alkoholkonsum mit mehreren positiven Auswirkungen für unsere Gesundheit zusammengebracht werden kann. So wurde zum Beispiel beobachtet, dass Alkohol, die Wahrscheinlichkeit an Gefäß- und Herzbeschwerden zu erkranken, verringern kann. Ferner kann der Genuss von Alkohol dabei helfen, langfristig das Körpergewicht stabil zu halten. Grund hierfür sind positive Effekte hinsichtlich der Insulinsensitivität und Appetitregulierung.

Alkohol mach fett!
Ein Gramm Alkohol schlägt mit 7 Kalorien zu Buche. Tiefblickend betrachtet hat Alkohol jedoch einen extrem hohen Effekt auf unsere Thermogenese (Wärmeregulierung des Körpers), weshalb er in der Endrechnung einen ungefähren kalorischen Wert von 5,6 hat. In der Leber wird Alkohol zu der chemischen Substanz Azetat umgewandelt. Unser Körper räumt der Beseitigung von Azetat höchste Priorität ein, weshalb der Stoffwechsel anderer Nährstoffe wie Fette und Kohlenhydrate zunächst ausgesetzt wird. Das allein kann jedoch nicht zu einer verstärkten Einlagerung von Körperfett führen. Hintergrund für die Gewichtszunahme ist, dass mit Alkohol auch meistens ungesunde Speisen und Snacks verzerrt werden, womit das Geheimnis um den wachsenden Bauchumfang gelüftet wäre.

Alkohol reduziert die Testosteron-Werte!
Der Genuss von Alkohol führt tatsächlich zu einer Senkung des Testosteron-Spiegels. In Studien konnte jedoch nachgewiesen werden, dass dieser Effekt nur für wenige Stunden anhält. Anders sieht es jedoch bei exzessivem Alkoholkonsum aus, wobei der Testosteron-Spiegel nicht wieder auf das Ausgangsniveau ansteigen kann.

Alkohol stoppt den Muskelaufbau!
Bisher sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse widersprüchlich und wenig eindeutig. Betrachten wir nun alle bekannten Fakten zusammen, kann man durchaus davon ausgehen, dass Alkohol den Muskelaufbau hemmt. Wenn Sie  jedoch nur ein- bis zweimal in der Woche ein Glas zu sich nehmen, dürfte die Wirkung nicht so gravierend ausfallen, dass sie Ihre gesamten Trainingsbemühungen zunichtemacht.

GRUNDREGELN FÜR DEN GESUNDEN UMGANG MIT ALKOHOL

Wenn Sie wissen, dass Sie am Abend Alkohol genießen möchten, dann sparen Sie doch im Vorfeld Kalorien ein. Essen Sie beispielsweise mal einen knackigen Salat zum Mittag und essen Sie einen gesunden Snack (Apfel, Tomaten, Gurken, Nüsse) bevor Sie zur Party am Abend aufbrechen, um dann nicht vor lauter Heißhunger ungebremst über die Knabberlis herzufallen.

Halten Sie sich eher an Weißwein, da dieser von allen alkoholischen Getränken den maximalsten Nutzen für Ihre Gesundheit mit sich bringt. Klare Drinks, wie Wodka, haben fast null Kohlenhydrate und sind auf Grund der geringeren Kaloriendichte gegenüber Cocktails vorzuziehen. Vergessen Sich nicht, dass unsere Tipps der Maßregulierung, d.h. der gesunden Einteilung und dem quantitativen Genuss von Lebensmitteln dienen. Sie können alles essen, jedoch mit Maß und Genuss.  Besonders Genießen und streng Portionieren sollten Sie gerade die schmackhaften und kalorienreichen Speisen und Getränke. Aus diese Weise rationiert, werden Sie die Leckereien um so mehr genießen. Probieren Sie diese Essenstaktik und berichten Sie uns von Ihren Erfahrungen!

Wissenschaftliche Untersuchen haben gezeigt, dass moderater Alkoholkonsum mit mehreren positiven Auswirkungen für unsere Gesundheit zusammengebracht werden kann. So wurde zum Beispiel beobachtet, dass Alkohol, die Wahrscheinlichkeit an Gefäß- und Herzbeschwerden zu erkranken, verringern kann. Ferner kann der Genuss von Alkohol dabei helfen, langfristig das Körpergewicht stabil zu halten. Grund hierfür sind positive Effekte hinsichtlich der Insulinsensitivität und Appetitregulierung.

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Comments

One Response to “Alkohol und Fitness – Ein ungleiches Paar?”
  1. Krisi sagt:

    Das mit dem Weisswein ist ein guter Tipp. Vielen Dank.

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