
Aerobic gibt es mit Steps und ohne, mit Gewichten und ohne, mit Bändern und ohne – kurz: in zahllosen Varianten. Doch eines haben alle Variationen gemeinsam: Sie alle sind eine Kombination aus Gymnastik und Tanz, geführt durch eine Choreographie und darauf zugeschnitten Kondition und Koordination zu verbessern.
Grundsätzlich unterscheidet man in der Aerobic zwei Belastungsvarianten: Low Impact (niedrige Belastung) und High Impact (hohe Belastung). Reine Low Impact-Kurse sind aufgrund der recht geringen Belastung für spezielle Zielgruppen wie Senioren oder stark übergewichtige Menschen geeignet. Bei dieser Form der Aerobic bleibt immer ein Fuß auf dem Boden. Beim High Impact gibt es sehr viele Schritte, bei denen beide Füße den Boden verlassen. Reine High Impact-Stunden sind wegen der sehr hohen Belastung nicht empfehlenswert. Für ein optimales Ergebnis sollte die Trainingsstunde beide Formen enthalten.
Jeder Aerobickurs beginnt mit dem Aufwärmen, darauf folgt im allgemeinen der so genannte Cardio-Teil, also das Herz-Kreislauf-Training, das außerdem die Fettverbrennung anregt. Mit einem ersten Cooldown wird der Körper wieder heruntergefahren, um dann ins Workout zu starten. Hier geht es um Kraftaufbau. Das zweite und letzte Cooldown mit Nachdehnen und Entspannung ist der perfekte Ausklang für ein erfolgreiches Training.