Sport? W/Darum?! Motivationstipps für Bewegungs-Anfänger

Sport Motivation für Anfänger

Olympische Spiele, Paralympics, Fußball-EM, Tour de France und dann auch schon wieder Champions League, dazu Laufwettkämpfe oder Triathlon-Veranstaltungen in gefühlt jeder Gemeinde, Yoga-Studios an jeder Ecke... Übers Jahr verteilt scheint man es als nicht so sportlicher Mensch echt schwer zu haben.

Fragen, die sich bei all dem Sport (unter anderen) stellen:

  1. Wann ist endlich wieder normales Fernseh-Programm?
  2. Wann sind die Absperrungen für den x-ten Lauf für dieses Jahr im Wohnort aufgehoben?
  3. Wann ist dieser Sport-Trend endlich verpennt?
  4. Warum tun Sportler sich solche Strapazen an? Oder auch
  5. Warum tue ich so etwas nie?

Die eingangs genannten Beispiele, das gebe ich zu, sind extrem. Nicht jede körperliche Aktivität muss gleich ins Professionelle oder zum Event gesteigert werden. Die Antworten, ganz kurz, könnten lauten:

  1. nie;
  2. bis zum nächsten Herbst-, Nikolaus-, Neujahrs-, Frühjahrs-, Firmen- oder Wohltätigkeitslauf;
  3. nie (wenn der eine abebbt, kommt der nächste Trend bestimmt);
  4. weil es ihnen Spaß macht (oder sie, je nach Kampfklasse, dafür bezahlt werden);
  5. das ist die Frage, mit der sich dieser Text befassen wird.

Mein Ziel heute ist es, Dir auch Antworten auf die Frage zu geben, warum Du (neuerdings und künftig) Sport machst. Denn das wirst Du tun.

Warum? Darum!

Die Motivation kommt von innen

Vorab möchte ich zwei Dinge klären: Wenn ich von den Vorzügen „sportlicher Ertüchtigung“, wie man früher sagte, schwärme, meine ich damit nicht die zwei größten Missverständnisse, wenn es um Sport geht: erstens, dass es sich bei Sport nur um Leistung und Wettbewerb handelt, und zweitens, dass es ums Abnehmen geht. Beides sind gängige, aber keine günstigen Motivatoren. Und warum? Weil sie von außen gesteuert sind.

Um richtig Spaß am Sport zu haben, ist es am schönsten, wenn die Motivation von innen kommt. Wenn sie Dein eigenes Bedürfnis ist und erfüllt. Wer einmal einen kleinen Wald-Lauf gemacht, die Walking-Stöcke geschwungen hat, ein paar Bahnen geschwommen ist, einen Gymnastik-Kurs, ein paar Dehnübungen, eine Schnupper-Yoga-Stunde oder was auch immer absolvierte, erinnert sich sicherlich an das gute Gefühl danach. Und die Erinnerung an dieses Gefühl während oder nach dem Sport, die ist der Motor für die meisten Mitmenschen, die regelmäßig Sport machen, egal wie anspruchsvoll, egal, in welcher Intensität.

Das macht Sport mit Dir

Wer sich regelmäßig sportlich betätigt,

  • fühlt sich fitter
  • gesünder
  • empfindet sich als (und wirkt vielleicht auch) attraktiver
  • ist geistig flotter,
  • resistenter gegen Stress
  • stärker und zwar physisch wie psychisch
  • hat rosigere Wangen (ohne Rouge ;-))
  • schläft eventuell besser
  • kann möglicherweise konservativ Fehlstellungen oder andere körperliche Probleme kurieren (nach Absprache mit einem Arzt oder Therapeuten)
  • lernt (je nach Sportart) neue Freunde kennen
  • entdeckt garantiert neue Stärken und Talente, die sie/er vorher nicht für möglich hielt. Nicht nur auf sportlicher Ebene, sondern auch sozial, beruflich, privat. Es ist schon mehr als einmal vorgekommen, dass sich durch Sport ganze Lebenswege und -Einstellungen geändert haben.

Keep it simple & nimm Dir Zeit

Die Möglichkeiten, (neue) Sportarten für sich zu entdecken, sind heutzutage schier unerschöpflich. Man muss nicht gleich ein Jahres-Abo im Fitness-Studio abschließen oder sich für einen Ultra-Triathlon oder Marathon anmelden. Wichtig ist, sich vorzustellen, was vorstellbar ist: Welche Sportart hast Du früher in der Schule gerne gemacht? Welche sportlichen Möglichkeiten ergeben sich durch Dein Wohnumfeld (Schwimmbad um die Ecke, die Berge vor der Haustür, einen Tennisklub, lange flache Wege zum Radfahren oder Inline-Skaten...). Was wolltest Du immer einmal ausprobieren? Woran liegt es, dass Du es nie gemacht hast? Kennst Du jemanden, der diese Sportart ausübt, und den Du fragen kannst? Beinahe jeder örtliche Sport- oder Turnverein bietet Schnupperstunden an. Schnapp’ Dir eine Freundin/ einen Freund oder ein Mitglied der Familie und probiert gemeinsam.

Wenn Du aktuell gesundheitliche Probleme oder Vorerkrankungen hast, frage Deinen Arzt oder Physiotherapeuten um Rat. Nicht für jede/n sind Ausdauersportarten geeignet; nicht jedem Rücken gefallen gleich auf Anhieb extreme Formen von Gymnastik. Wer noch nie Sport getrieben hat, dem sei empfohlen, mit leichten Übungen und Abfolgen einzusteigen, um ein Gespür für seinen/ihren Körper zu bekommen.

Es braucht vielleicht eine Weile, um herauszufinden, welche Art der Bewegung für Dich am erfüllendsten ist. Aber wenn Dein Körper einmal in den Genuss gekommen ist, braucht es, davon bin ich überzeugt, keine große Überredungskunst oder Schweinehund-Besänftigungsstrategie, um Dich beweglich zu halten.

Du willst dann einfach.

Vielleicht stellen sich die obigen Fragen dann auch anders oder fallen die Antworten anders aus.

  1. Fernsehprogramm?: Was für ein Fernsehprogramm?!
  2. Straßensperrung?: hoffentlich bald wieder, denn da mache ich diesmal mit oder feuere meine Freunde an!
  3. Sport-Trend verpennt?: Wie, „Trend“? Sport ist doch immer!
  4. Strapazen? Glücksgefühle!
  5. Warum tue ich so etwas nie? Tsss, wer fragt denn so was?!

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