Rumpfdrehen mit Balance

Die Variante des Rumpfdrehens mit Gymnastikball kräftigt nicht nur gesamten Rumpf, sondern ist zugleich eine gute Übung zur Verbesserung des Gleichgewichtsgefühls, des Koordinationsvermögens und der Beweglichkeit.

Video


Körperregion:
  • Rücken
  • |
  • Rumpf
Trainingsschwerpunkt:
  • Gleichgewicht
  • |
  • Koordination
  • |
  • Mobilisation
Hilfsmittel:
  • Gymnastikball
Schwierigkeit:
  • Mittel

Korrekte Ausführung


  • Setze Dich auf den Ball und stelle Deine Füße hüftbreit auf den Boden, die Zehenspitzen zeigen nach vorne.
  • Lass Deine Arme in der Ausgangsposition links und rechts vom Körper locker hängen, so dass die Fingerspitzen den Ball berühren.
  • Finde zunächst im Sitzen Dein Gleichgewicht auf dem Ball, spanne dann den Rumpf an und hebe das rechte Bein angewinkelt ein kleines Stück vom Boden ab.
  • Hebe dann beide Arme auf Schulterhöhe an, die Handflächen berühren einander.
  • Drehe nun den rechten Arm und den gesamten Rumpf und den Kopf nach rechts hinten, der Blick folgt den Fingerspitzen. Der linke Arm bleibt währenddessen nach vorne ausgestreckt, so dass die Arme beim Ausdrehen einen Winkel von bis zu 180° einnehmen.
  • Drehe den rechten Arm wieder zurück, bis sich die Handflächen wieder berühren und wiederhole die Übung mit dem linken Bein und dem linken Arm.

Wiederholungen/Länge


5-8 Wiederholungen pro Seite

Hinweise und Tipps


  • Platziere den Gymnastikball mittig auf einer Matte, so dass er möglichst stabil aufliegt.
  • Halte immer etwa 5 – 10 cm Abstand zwischen Deinen Knien und hebe das Bein gerade an.
  • Balanciere während der gesamten Übung das Gleichgewicht auf dem Gymnastikball gut aus.
  • Ein effizientes Training setzt eine saubere Durchführung der Bewegungsabläufe voraus. Achte daher besonders auf Deine Körperspannung und konzentriere Dich voll und ganz auf die Übung.

Für alle Übungen gilt:

  • Die saubere Durchführung hat absolute Priorität! Wenn du die Übung nicht mehr kontrolliert und konzentriert durchführen kannst, steigt das Risiko an Fehlbelastungen und Verletzungen stark an.
  • Die Zahl der Wiederholungen bzw. die Haltedauer bei statischen Übungen hängt also auch davon ab, ob du noch genug Kraft hast, die jeweilige Übung wirklich konzentriert und korrekt zu absolvieren.
  • Übe zu Beginn vor dem Spiegel oder mit einem Partner, damit Du Deine Bewegungsabläufe besser kontrollieren kannst und Dir keine Fehlhaltungen angewöhnst.
  • Verbinde die Bewegungsabläufe mit Deinem Atemrhythmus, atme ruhig und gleichmäßig. Das hilft Dir, die Spannung zu halten, fördert Deine Konzentration und sorgt dafür, dass Du die Bewegungen nicht zu schnell durchführst.
  • Beginne das Training mit leichteren (Aufwärm)-Übungen
  • Ändere von Zeit zu Zeit Deine Trainingsroutine indem Du andere Übungen machst oder Variationen einbaust. So kannst Du neue Reize zu setzen, wenn sich Dein Körper an die Bewegungsmuster angepasst hat.

Fotos


Rumpfdrehen mit Balance
Gymnastikball Gleichgewichtsübung